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11 Fragen an Jan-Martin Josten von Shyftplan

Im Rahmen des Rethink! HR Tech Europe 2020 – das leading business Plattform über HR Strategy, Transformation und Technology, haben wir ein Interview mit Jan-Martin Josten, co-founder von Shyftplan, durchgeführt.

we.CONECT: Euer Startup in einem Tweet!

One-stop solution for employee management.

we.CONECT: Wie und wo kam euch die Geschäftsidee für shyftplan?

Ursprünglich wollten wir die Einsatzplanung für Eventagenturen verbessern. Dabei haben wir schnell erkannt, dass es keine guten Tools für die Personalplanung gab. Entweder hatten die Mitarbeiter keinen Einblick in den Prozess, konnten nichts dazu beitragen oder die Programme waren zu komplex und nicht miteinander vernetzt.

Deshalb haben wir einfach selbst das passende Tool entwickelt.

we.CONECT: Für welche Branchen eignet sich Shyftplan besonders?

Alle. shyftplan wird bereits vom Bäcker mit drei Mitarbeitern bis hin zu internationalen Lieferfirmen und Blue Chip Unternehmen mit mehreren Tausend Mitarbeitern genutzt.

we.CONECT: Neben Funktionen wie dem Dienst- oder Urlaubsplan bietet shyftplan auch eine Zeitstempeluhr mit Live-Status an, wo der Arbeitgeber minutengenau sehen kann, wer seit wann arbeitet. Gehört solch eine Kontrollfunktion in die moderne Arbeitswelt?

Die Zeiterfassung dient nicht immer nur der Kontrolle, sondern verbessert bei uns auch die Kommunikation. Es ging uns vor allem darum, dass kein Mitarbeiter mehr minutengenau die Arbeitsstunden mit Anfang und Ende aufschreiben muss. In vielen Branchen ist der Zeitnachweis aber noch immer Pflicht. Mit uns kann man dieses Gesetz nur eben modern und effektiv einhalten.

Letztendlich haben wir den Vorgang digitalisiert und so einfach wie möglich für den Mitarbeiter umgesetzt.

we.CONECT: Die Arbeitswelt befindet sich im Wandel. Vor allem die jungen Arbeitnehmer sind weniger an 9-to-5 Jobs, sondern mehr an Projekten, die sie begeistern und an Flexibilität interessiert. Eignet sich Shyftplan auch für ein projektbezogenes und flexibles Arbeiten?

Ja, jeder Mitarbeiter kann bei uns einsehen, wieviel er für welches Projekt gearbeitet hat. Er wird in den Prozess einbezogen, die Daten werden klar kommuniziert und auch bei komplexeren Projekten auf einer Plattform erfasst.
Junge Arbeitnehmer nutzen Apps und Cloud-Computing. Was sie von zuhause gewohnt sind, wollen sie nun auch auf der Arbeit haben.

we.CONECT: Was motiviert euch, selber zu gründen, anstatt beispielsweise eine Konzernkarriere zu verfolgen?

Wir wollen etwas bewegen. Wenn wir ein Problem sehen, wollen wir das beheben.

Über all‘ dem steht aber natürlich der Wunsch nach Selbstverwirklichung. Gründer zu sein, heißt oft im Wind zu stehen und zu sagen:, „Wir machen das jetzt“, auch wenn andere sagen, das ginge nicht. Das muss man definitiv auch wollen.

we.CONECT: Drei Bücher, die man nicht nur als Gründer unbedingt gelesen haben sollte:

Dan Ariely: Predictably Irrational,
Tim Ferriss: Four Hour Work Week
Alice Schröder: The Snowball: Warren Buffett and the Business of Life

we.CONECT: In welchem StartUp würdet ihr gerne mal einen Tag Einblick in den Arbeitsalltag bekommen?

Google ‘99, als es gerade richtig anfing, ganz ohne die “Startup” Normen und als die Vorreiter erst entstanden.

we.CONECT: Android oder iOS?

Wenn es funktionieren soll, iOS. Seit der ersten Generation hatte ich immer ein iPhone in der Tasche. Im Moment ist Apple durch die AirPods nicht mehr aus meinem Alltag wegzudenken.

Android kann wiederum dem viel Spaß bringen, der Bock auf basteln hat.

we.CONECT: Über welche Stolpersteine musstet ihr während der Gründung steigen?

Über alle! Aber das gehört zum Gründen. John und ich sind Erst-Gründer. Ich hatte kein richtiges Netzwerk, kam direkt von der Uni und kannte niemanden, der auch nur im Ansatz etwas mit Startups zu tun hatte. John war da schon etwas weiter.

Aber wir hatten kein Eigenkapital und mussten immer kreativ sein. Für uns war das die beste Schule in der Startup Welt – und wir lieben es.

we.CONECT: Zu guter Letzt: Arbeit 4.0. – Was sind, eurer Ansicht nach, die kommenden Trends in der Arbeitswelt?

Manuelle Aufgaben werden zunehmend automatisiert. Maschinen können mehr und mehr manuelle Aufgaben übernehmen. Alles wird schneller und effektiver. Maschinen werden “intelligent”, sowohl die physischen als aber auch die digitalen Maschinen.

Dieser Prozess wird so groß und wichtig werden, wie zuletzt die industrielle Revolution. Arbeitgeber müssen herausfinden, wie sie sich hier positionieren. Die Vernetzung und Entlastung ist zudem auch für den Arbeitnehmer überaus positiv.

Die Unternehmen, die diesen Trend verfolgen und unterstützen, haben bereits einen unglaublichen Wettbewerbsvorteil.

we.CONECT: Zu guter Letzt: Arbeit 4.0. – Was sind, eurer Ansicht nach, die kommenden Trends in der Arbeitswelt?

Manuelle Aufgaben werden zunehmend automatisiert. Maschinen können mehr und mehr manuelle Aufgaben übernehmen. Alles wird schneller und effektiver. Maschinen werden “intelligent”, sowohl die physischen als aber auch die digitalen Maschinen.

Dieser Prozess wird so groß und wichtig werden, wie zuletzt die industrielle Revolution. Arbeitgeber müssen herausfinden, wie sie sich hier positionieren. Die Vernetzung und Entlastung ist zudem auch für den Arbeitnehmer überaus positiv.

Die Unternehmen, die diesen Trend verfolgen und unterstützen, haben bereits einen unglaublichen Wettbewerbsvorteil.

we.CONECT: Vielen Dank!

Rethink! HR Tech Europe 2020 

The leading business platform for all things HR Strategy, Transformation and Technology